Abnahme allgemein

Die Abnahme von Bauleistungen ist ein zentraler Punkt im Baugeschehen. Durch die Abnahme einer Bauleistung bestätigt der Auftraggeber/Käufer, dass die geschuldete Leistung frei von Sachmängeln ist und der vereinbarten Beschaffenheit entspricht. Soweit die Beschaffenheit nicht im Detail vereinbart ist, muss die Bauleistung der vertraglich vorausgesetzten bzw. der gewöhnlichen Verwendungseignung entsprechen. Unsere Aufgabe bei einer Abnahme besteht darin, die technische Beurteilung der Sachmängelfreiheit vorzunehmen. Neben den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen werden dabei auch die Vorgaben der allgemein anerkannten Regeln der Technik und des üblicherweise zu erwartenden Ausführungsstandards berücksichtigt.

 

Begehungen vor Ablauf der Verjährungsfrist

sind insbesondere Haus- und Wohnungseigentümern zu empfehlen, da während der ersten Jahre der Benutzung von Gebäuden Mängel bzw. Schäden auftreten können, die bei der Schlussabnahme noch nicht erkennbar waren. Die objektive und unabhängige Überprüfung und Beurteilung durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ist sowohl im Hinblick auf die Durchsetzung von Ansprüchen als auch zur Vorbereitung eines eventuell notwendigen Selbständigen Beweisverfahrens dringend angeraten

 

Leistungsfeststellungen (Bautenstandsfeststellung)

sind immer bei Störungen im Bauablauf, z.B. durch Insolvenz eines Unternehmers erforderlich. Der Leistungsstand wird textlich und fotographisch für den Zeitpunkt der Leistungsfeststellung dokumentiert. Bei fertig gestellten Bauleistung können diese auf Mangelfreiheit überprüft werden. Ziel ist die eindeutige, zweifelsfreie Dokumentation der erbrachten Leistungen zu einem vorgegebenen Termin, insbesondere wenn der Baufortschritt diese Dokumentation im Nachgang unmöglich macht..

 

 

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